Am 22. August 2026 war es wieder so weit: Das diesjährige Brückenfest mit dem Nord-Stadtwerke-Cup stand auf dem Programm. Das Motto lautete „Blau-weiß“ – und während sich die Teilnehmer bei der Kleidung große Mühe gaben, zeigte sich das Wetter eher von seiner kreativen Seite: irgendwo zwischen „wird schon“ und „hoffentlich hält das Boot“. Kurz gesagt: Es wurde nicht langweilig!
Erst Frühstück, dann volle Fahrt
Bereits um 7 Uhr lud Stefan zum traditionellen Seglerfrühstück. Bei deftigem Rührei konnten sich die Segler noch einmal stärken und gleichzeitig mit Crew und „Gegnern“ fachkundig über die bevorstehende Wetterlage philosophieren. Man war sich vermutlich einig: Das wird heute spannend, denn die Windvorhersage versprach 6 bis 16 m/s.
Um 11:30 Uhr schickte Hildburg die 28 gemeldeten Boote auf zwei Up-and-Down-Wettfahrten mit jeweils drei Runden. Schon beim ersten Spigang zeigte sich eindrucksvoll, was 16 m/s in den Böen so alles können. Einige Boote machten unfreiwillige Bekanntschaft mit dem berühmten „Sonnenschuss“ – und auch sonst wurde dem Material und den Crews einiges abverlangt.
Im weiteren Verlauf mussten einige Teilnehmer die Regatta leider vorzeitig beenden, da kleinere Schäden eine Weiterfahrt nicht mehr zuließen. Der Wind hatte also deutlich gemacht, wer heute das Sagen hatte.
Kuchen statt Kummer
Wieder an Land hieß es erst einmal: Wunden lecken, durchatmen und Kuchen essen! Das bestens vorbereitete Kuchenbuffet erwies sich dabei als hervorragende Maßnahme zur seelischen und wahrscheinlich auch körperlichen Regeneration. Schließlich weiß jeder Segler: Gegen ein ordentliches Stück Kuchen ist kaum ein Schaden dauerhaft.
Jetzt wird getauft!
Gegen 17 Uhr wurde es dann für die Täuflinge ernst. Neptun alias Ralf Kock und Tethis alias Uwe Berthold übernahmen höchstpersönlich das Kommando.
Die Probanden, standesgemäß in dekorative Säcke gekleidet, wurden zunächst mit einer erbsensuppenartigen Schleim-Mixtur gründlich eingeseift. Danach ging es auf dem SUP zum Springtau-Springen. Die Aufgabe klang simpel. Das Ergebnis war es weniger. Keiner schaffte es komplett trocken zu bleiben. Damit war zumindest sichergestellt, dass die Taufe ihren Namen auch wirklich verdient hatte. Das kühle Nass wartete bereits sehnsüchtig auf seine Opfer. Eine lustige, kurzweilige und vor allem feuchtfröhliche Taufe!
Grillbuffet für 123 – und keiner musste hungern
Nach so viel Aufregung durfte natürlich ordentlich gegessen werden. Schlachter Bruhn hatte für die 123 gemeldeten Teilnehmer und Gäste ein reichhaltiges Grillbuffet aufgefahren, das wirklich keine Wünsche offenließ. Da blieb selbst dem hungrigsten Segler kaum etwas anderes übrig, als sich durch das komplette Angebot zu arbeiten.
An der Bar wurden die durstigen Segler und Gäste wie gewohnt von Silke und ihren Helfern bestens versorgt. Das Motto „Blau-weiß“ war dabei nicht nur auf dem Papier angekommen: Besonders ins Auge stachen die Damen mit ihren blauen Köpfen – ein Anblick, den man so schnell sicher nicht vergisst!
Tanzfläche frei!
Nach dem Essen übernahm der DJ das Kommando und eröffnete die Tanzfläche. Und die hatte es in sich: Bis 2 Uhr morgens war sie praktisch nie leer. Es wurde getanzt, gelacht und gefeiert, was das Zeug hielt. Nur zweimal musste die ausgelassene Stimmung kurz unterbrochen werden: zur Preisverteilung, die Stefan gewohnt professionell und gleichzeitig kurzweilig moderierte, und zwei Stunden später zur Tombola. Dort warteten attraktive Preise auf die teilnehmenden Regattasegler – und entsprechend gespannt war die Runde, wer was am Ende mit nach Hause nehmen durfte.
Fazit
Auf dem Wasser wurde gekämpft, an Land wurde gefeiert – und spätestens nach Mitternacht wusste sowieso keiner mehr so genau, wer eigentlich gewonnen hatte.
Ein großes Dankeschön an alle, die auf dem Wasser, in der Küche, an der Bar, bei der Organisation und auf der Tanzfläche dafür gesorgt haben, dass dieses Brückenfest wieder zu einem besonderen Erlebnis wurde und natürlich an alle, die mit ihrer guten Laune dafür gesorgt haben, dass dieses Brückenfest wieder etwas ganz Besonderes wurde.
Jetzt heißt es: Nach dem Brückenfest ist vor dem Brückenfest!
Wir freuen uns schon auf den 21. August 2027.
Und eine Frage bleibt:
Was kommt als nächstes Motto
Ergebnisse findet ihr hier
Fotos findest ihr hier
Viele Grüße Irk
Premiere soll 2027 umso stärker starten
Ein neues Regattaformat für die gesamte Förde stößt auf großes Interesse
Die Premiere des Flensburger Förde Finales wird nicht wie geplant im Jahr 2026 stattfinden. Die Initiatoren, der Yacht-Club Langballigau (YCLL), der Flensburger Segel-Club (FSC) und der Flensborg Yacht Club (FYC), haben sich gemeinsam dazu entschieden, die Veranstaltung auf 2027 zu verschieben.
Ausschlaggebend für diese Entscheidung sind mehrere kurzfristige Ausfälle in potenziellen Teams, insbesondere durch Mastschäden und damit verbundene Ausfälle von Booten. Dadurch kann die für das neue Format erforderliche Zahl konkurrenzfähiger Mannschaften nicht erreicht werden. Ein sportlich aussagekräftiger Wettbewerb, der den eigenen Ansprüchen an Fairness und Qualität gerecht wird, wäre unter diesen Umständen nicht gewährleistet.
Die Entscheidung fällt den Organisatoren nicht leicht, denn das Konzept des Flensburger Förde Finales hat bereits im Vorfeld viel positive Resonanz erfahren. Das neue Event soll Read More
Die Double Rundt hat sich längst zu einer weit über die Region hinaus bekannten Regatta entwickelt. Während die Teilnehmer des Yachtclubs entspannt im Starthafen Langballigau auf den Check-in am Freitagabend warteten, hatten die auswärtigen Crews ihre ganz eigene Regatta bereits hinter sich: Die Anreise aus Wismar, Hamburg, Kiel, Eckernförde, der Schlei oder natürlich auch aus Dänemark verlangte in diesem Jahr einiges ab.
Kräftiger Westnordwestwind machte die Flensburger Förde zu einem sportlichen Warm-up. Wer sich gegen Wind und Wellen nach Langballigau hochkreuzen musste, bekam spätestens am Leuchtturm Kalkgrund zu spüren, warum die Förde bei diesen Bedingungen ihren Ruf hat. Kurze, steile Wellen fanden zuverlässig jede noch so kleine Undichtigkeit an Deck und im Ölzeug – trocken kam kaum jemand an.
Nicht nur die weiten Anreisen sind bemerkenswert, schaut man auf Read More
Freitag vor der Kieler Woche. Während anderswo hektisch die letzten Dosenpaletten gestapelt werden, wissen die Flensburger, dass es Wichtigeres gibt als den Blick nach Kiel: nämlich den Blick auf die eigene Förde – und auf ein Ereignis, das mehr ist als nur eine Regatta. Flensburger Dunkel. Ja, das Bier spielt eine Rolle. Aber eigentlich geht es um viel mehr: um Reinsegeln, um Dunkelheit, um Überraschungen – und um das ehrliche Glück, wenn kleine Boote groß rauskommen.
Denn das ist das eigentliche Geheimnis dieses Abends: Es ist fast immer das Fest der Kleinen. Die dürfen früher los, beim traditionsreichen Kängurustart. Um Punkt 18:00 Uhr schießt das erste Schiff über die Linie, irgendwann gegen 19:25 das rechnerisch schnellste. Danach beginnt die große Jagd – und die letzte Stunde wird zuverlässig zur engsten des Abends. Auf dem Wasser. Und manchmal auch in den Nerven.
Die Wetterfrösche hatten das passende Vorwort geliefert: „lummerig“. Passender kann man den Abend nicht beschreiben. Anfangs häufig schwachwindig, später vielleicht dicke Luft. Prognose: bis zu 8 Beaufort. Realität: später ja – aber die acht waren dann eher eine optimistische Zahl.
Während draußen auf See von uns glücklicherweise keiner mehr segelte, hatten die Retter in Langballigau nachts ordentlich zu tun. Sirenen gingen auch an Land mehrfach. Da waren wir allerdings schon längst wieder drin: nachgegrillt, abgetrocknet, in Kojen oder im Bett zu Hause. Fast alle. Einer unserer Gäste aus der Innenförde kämpfte sich nach der Siegerehrung noch solo und mit den letzten 5 Litern unter Diesel heimwärts gegen den Wind. Glücklicherweise stand am seine Frau am Steg bereit. Festmacherleine annehmen, aufatmen, Ende gut. Puh.
Und wir war es jetzt auf der Bahn? Nun ja – dies ist, zugegeben, die Perspektive eines Spätstarters. Also eher Boot kennenlernen als taktisches Meisterwerk.
Von Langballigau ging es zunächst entspannt nach Brunsnæs: Downwind, Sonne im Gesicht, Segeln wie im Prospekt. Dann Richtung Bockholmwik: Spi hoch, bei gutem Mittelwind Kotzgrenze ausreizen, wie es sich gehört.
Wer später kam, hatte es schwerer. Vor dem Hafen von Bockholmwik Halse, etwas weniger spitz – Kurs Café Drei. Die berühmte „Schwiegermutter“ wurde danach selbstverständlich nicht ausgelassen. Keine Förderegatta ohne sie.
Innenförde bedeutet traditionell: Hoffen, Tasten, Zweifeln. Unter dänischer Küste? Sieht nach Parkplatz aus. Also rüber Richtung Methmanns Villa – das Wasser kräuselte verheißungsvoll. Und erstmals dieses Jahr…seit drei Stunden: ein funktionierendes Echolot! Bei 2,75 Tiefgang hier jetzt ganz hilfreich.
Rechtzeitig Richtung Dalsgaard gelegt – und da rauscht sie an: eine J/109 mit schweinchenpinkem Gennaker, Schaum vorm Bug, stehende Peilung. Ende des bis dahin tapfer verteidigten Vorsprungs. Vor Dalsgaard dann doch noch einmal durchgesetzt, das übliche Abdeckspiel, ein paar mehr rote Quadratmeter helfen.
Bei Rinkenæs der Knick nach Schausende – „liegt die Tonne da überhaupt?“ fragte Hildburg am Nachmittag noch. Sie lag und das hat sie natürlich auch vorher abgesichert. Hier ging es rückwärts und wieder raus aus der Förde. Also vorsichtig zurück über Schiedenkind zur Tonne 8. Backbord liegen lassen, sagt die Bahnkarte. Für leichte Boote ein Anlieger. Für Tiefgangboote eine kräftige Banane und später spitz. Sehr spitz.
Dann das fiese Stück: grüne Tonne vor Egernsund. Flaute. Unser dicker Popo klebte fest im Wasser. Machtlos zuzusehen, wie selbst die letzten Verfolger sich vorbeischlängeln – seglerische Demut in Reinform.
Nur „Circus“ marschierte da durch, als hätte jemand für sie exklusiv den Wind eingeschaltet. Familiencrew, private Böe, beeindruckender Auftritt.
Ab hier wurde es zum J/109-Duell. Team Fahrensodde hielt sich zunächst vornehm zurück, doch auf der Flauenkreuz war Schluss mit höflich. Handbremse gelöst, es wurde gearbeitet und Uwe hatte das Nachsehen.
Irgendwann trugen auch wir unsere Kilos nach Nejsmølle und fielen ab Richtung Bockholmwik – letztes Leefass.
Versuch mit Genua, Außenschot – naja. Nebenan wieder der pinke Spi von Uwe, allerdings auch erkennbar kein Wundermittel. Schließlich der Entschluss: Leutnant, Tod sind wir sonst sowieso! Unser kleiner A3 kam hoch – und siehe da: Er zog. Ordentlich sogar. Man fragt sich manchmal, warum man solche Ideen nicht früher hat.
Auf der Zielkreuz ging dann noch etwas: einsammeln, aufholen, Schadensbegrenzung betreiben. Und vorne? Da wartete „Koralle“ als erste im Ziel – und musste bleiben. Denn beim Kängurustart gilt: Wer zuerst durchs Ziel geht, hat gewonnen. Punkt. Zur Belohnung darf man da bleiben und die Zieldurchgänge bis zum letzten aufschreiben. 2. Platz hat da auch seine Vorteile 😉 ORC 5, kurze Bahn, Koralle mal wieder vorne. Das ist die Dehler 31, eine Leichtwindrakete, aber eben auch erfahren gesegelt.
Es geht durchs Ziel. Segel einpacken. Bei uns geht auch der Motor wieder auf die westeuropäische Weise über die Motorelektroinik an. Ab nach L.A., leicht fröstelnd. Und dann, plötzlich, in der Hafeneinfahrt: Sauna. Als hätte jemand die globale Erwärmung kurzzeitig lokalisiert und genau hier angeschaltet. Warm, windstill, surreal.
Perfekt für das traditionelle Nachtgrillen. Alle satt, alle zufrieden – und die letzten konnten das aufziehende Gewitter bequem von der Clubhausterrasse aus bestaunen.
Die Siegerliste? Ebenfalls ein Klassiker:
Ganz vorne wieder einer, der das kann wie kaum ein anderer:
Calle Strömer (Irk Boockhoff) – lebendiger Beweis, dass auch „ältere“ Boote vorne mitspielen können. Dahinter „Fru Antje“ (Holger Jacobs/ Sven Fischer), die Bretterkiste mit Tempo. Und – für den Unterzeichner mit gemischten Gefühlen – auf Platz 3: Xirasol (Serjo Bender), eine unter anderem Namen ehedem bekannte X-332 aus Langballigau, die ausgiebig ihren Code 0 spazieren fuhr.
In den Gruppen:
ORC 1: „Circus“ vor den beiden J/109 von Timo Erps und Uwe Berthold.
ORC 2: Hinter der X-332 folgen „Kleines Haijaijai“ (Martin Lausen) und unsere freunde aus Bockholmwik „Fillipa“ (Jörg Mikoleit).
ORC 3: Nach „Fru Antje“ kam „Scandale“ (Carsten Reckweg) und „Pur Elle“ (Holger Elle) ins Ziel.
ORC 4: Hinter Calle Strömer „LaFe“ (Dirk Landfester) und „Charlotte“ (Ruben Worm).
ORC Express (mit Asyl für Spaekhugger): Explode4us/ Rainer Koch dominiert bei den Express, gefolgt von Ernst Kern („HermitdemschönenLeben“ – vermutlich ohne Funkgerät, aber mit Stil) und der Neuzugang Huggeren, ein Spaekhugger (Uli Dehn).
ORC 5/ Kurze Bahn: Nach „Koralle“ zeigen „Ghislaine“ (Roy Weissneberger) und „Obsession“ (Ralf Masorsky), was geht.
Besonders erwähnenswert: Stefan Voß, der nach Mastbruch nicht teilnehmen konnte, dafür aber mit dem RIB gefühlt überall gleichzeitig war und Hauke Bunks mit seinem Kameraequipment dahin brachte, wo die Sonne gut stand und die Perspektiven gut waren. Spektakuläre Bilder, dichter dran geht nicht. Ein bisschen Herzklopfen inklusive.
Und schließlich: Danke an Wettfahrtleiterin Hildburg Finkler, die mit kluger Bahnlegung nicht nur für spannende Rennen, sondern auch für erstklassige Fotomotive sorgte.
Zum Schluss bleibt nur eines:
Danke fürs Lesen der Regattaberichte aus diesem Blickwinkel. Nach rund 20 Jahren ist diese Perspektive jetzt ausgeschrieben.
Jochen-P. Kunze
Bilder: Thx to Hauke Bunks
Am 30. Mai stand mit dem IM-Jaich-Cup in Langballigau wieder einer der Höhepunkte der Regattasaison des YCLL auf dem Programm. Die traditionsreiche Veranstaltung wird von Hans Jaich und der IM-Jaich-Gruppe unterstützt und lockte erneut zahlreiche Seglerinnen und Segler auf die Flensburger Förde. Neben sportlichem Ehrgeiz warteten attraktive Preise auf die Teilnehmer: Verlost wurden drei Aufenthalte im IM-Jaich Hotel Bremerhaven.
Bevor jedoch an Preise zu denken war, mussten sich die 22 Crews zunächst auf der Regattabahn beweisen.
Bereits bei der Steuermannsbesprechung herrschte vor dem Clubhaus beste Stimmung. Nach der Begrüßung durch Sportwart Stefan Voss übernahm Hildburg Finkler die Regattaleitung. Mit viel Humor eröffnete sie die Veranstaltung und präsentierte den Regattakurs anhand eines selbstgebastelten Modells, das irgendwo zwischen Makramee-Arbeit und Schnittmuster angesiedelt war. Entsprechend erleichtert waren viele Skipper, als sie zusätzlich eine schriftliche Kursbeschreibung erhielten. Dennoch zeigte sich später, dass aufmerksames Lesen durchaus von Vorteil gewesen wäre: Mindestens eine Crew erreichte die erste Tonne zunächst auf Umwegen, bevor sie diese regelkonform runden konnte.
Pünktlich zum angekündigten Start um 10 Uhr versammelten sich die Boote vor der Startlinie. Während einige Crews noch hektisch Segel wechselten, zeigte sich schnell, dass die Bedingungen auf der offenen Förde deutlich Read More
Zum Auftakt des Pfingstwochenendes hieß es für den Yachtclub Langballigau: Leinen los und Kurs auf Mjelsvig! Bereits am Samstagmorgen zeigte sich der Himmel von seiner allerbesten Seite. Strahlender Sonnenschein, angenehme Temperaturen und ein herrlicher südlicher Segelwind sorgten zunächst für echtes Sommermärchen-Feeling auf der Flensburger Förde. Die Stimmung an Bord war bestens – Sonnenbrille statt Ölzeug lautete die Devise.
Doch wie das auf See manchmal so ist: Hinter dem Brautstein verließ den Wind plötzlich der Mut. Während die Segler noch hoffnungsvoll an den Schoten zupften, blieb die See spiegelglatt. Also musste kurzerhand der „Wind aus dem Tank“ aktiviert werden, denn die Öffnung der Sonderburger Brücke wartet bekanntlich auf niemanden.
Und wir waren nicht allein unterwegs. Offenbar hatten zahlreiche andere Crews denselben glänzenden Gedanken gehabt, das lange Wochenende Richtung Norden zu nutzen. So sammelten sich schließlich mehr als 35 Boote südlich der Sonderburger Brücke und warteten geduldig auf die nächste Öffnung. Stau im Alsensund – und das ganz ohne Baustelle oder Warnblinklicht. Statt hupender Autos gab es allerdings freundliches Winken, Klönschnack über die Reling und den ein oder anderen Kommentar zur Verkehrslage auf dem Wasser.
In Mjelsvig angekommen zeigte sich schnell: Hier hatten Harald und Irene ganze Arbeit geleistet. Die Liegeplätze waren perfekt vorbereitet, Kari dirigierte Read More
Full house im Grundhof- Krug. Nicht nur die Jahreshauptversammlung, sondern auch der gute Grünkohl waren attraktiv genug, den Saal ziemlich auszufüllen.
Eine ganze Zahl an Jubilaren ´konnten für 10-, 25- und sogar 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt werden.
Genauso schieben die unteren Jahrgänge stark nach: mit 8 neuen fördernden Mitgliedern wächst der Club trotz der beengten Verhältnisse und fehlender Entwicklung im Hafen von Langballigau weiter.
Besonderes Augenmerk richteten alle auf Max Riech, der als einer der ganz ganz alten Mitglieder für seinen lebenslangen Verdienst um den YCLL und seinen Einsatz beim Bau beider Winterlagerhallen und auch dem Clubhaus mit der Ehrenmitgliedschaft gewürdigt wurde.

Der Vorsitzende Michael Krüger stellte die Bemühungen dar, im Jahr 2025 aktive Read More
Liebe Segelfreunde,
Barbara und Werner Drews laden uns am 8. Januar 2026 ein, sie auf ihrer Segeltour quer durch Schweden zu begleiten. Sie nehmen uns mit durch den wunderschönen Göta-Kanal und die vielen Schleusen mit ihrer Vento. Begleitet von fantastischen Fotos und spannenden Geschichten wird es sicherlich ein sehr schöner Abend. Bitte merkt euch diesen Termin vor und wir freuen uns auf ein Wiedersehen am 8. Januar 2026.
Nachdem wir dankens
werterweise einen fremden Gastbeitrag zum Double Rundt bekommen haben (siehe nachfolgend) – von denen wir nicht genug bekommen können 😉 einmal unser kurzer Review aus Sicht des YCLL:
ERWARTUNG? ERFÜLLT
Wir sind ja so arrogant, dass wir für unsere events das beste Wetter beanspruchen. Bei Schwachwindstart, kurz darauf Böenwalzen mit 30+ Knoten Wind und diversen Regenfronten kann man jetzt sagen, das wir unter unseren Erwartungen geblieben sind.
Das wäre aber zu kurz gegriffen: Wir wollen eine fordernde Regatta, bei der sich alle auf den Grillteller und das Bier am Abend wie Bolle freuen – und nur noch die Erwartung die letzten Energiereserven aus dem Körper zieht, die man Read More
Gastbeitrag zum Double Rundt von Cord Hall, Co-Skipper auf X-332 SOPHUS und Organisator des Baltic 500:
Double Rundt die Dritte (für mich), und es zeichnet sich so langsam ein Muster in meinem Teilnahmeverhalten ab, denn ich komme alle 2 Jahre nach LA, segle immer mit anderen Booten und anderen Mitseglern.
Nachdem ich in 2021 mit Rasmus und der Sharifa noch das Double Rundt in die Dyvig gesegelt bin, war ich vor 2 Jahren mit meinem eigenen Boot und meiner Frau am Start.
Dieses Jahr sollte ich dann zusammen mit Jochen dessen X-332 SOPHUS über den Kurs prügeln, wodurch ich „unglücklicherweise“ den Geburtstag meiner Schwiegermutter verpasste – irgendwas ist ja immer. Das war es dann aber auch schon mit den Mustern, denn beim Wetter hatte ich bislang immer Glück und durfte bei strahlendem Sonnenschein segeln. Dieses Jahr…..naja. Da war noch Potential.
Samstag morgen, 0600, Kaffee kochen, Katzer füttern und dann ab auf die Bahn nach LA. Ist zum Glück noch nichts los und eine gute Stunde später rolle ich auch schon auf den erstaunlich leeren Parkplatz und gehe zum Skippersmeeting. Eine Mischung aus bekannten und neuen Gesichtern erwartet gespannt die letzten Infos von Stefan und Hildburg, danach geht es zum Boot um die letzten Sachen auszustauen. 
Kurz nach 9 dann raus aus dem Hafen, und das übliche Vorstartprogramm abarbeiten. Segel hoch, Linie nehmen, Uhr stellen und Upwind Trimm einstellen. Dank etwas Motorunterstützung (natürlich vor dem Vorbereitungssignal) kommen wir rechtzeitig zur Linie und können fast rechtzeitig als luvwärtigstes Schiff starten. Hilft aber nur wenig, denn am anderen Ende der Linie haben die Konkurrenten auf der X-332 XALTY den ultimativen Read More
Yachtclub Langballigau e.V.






Hoffentlich gelingt der Durchbruch! Ich kann mich noch sehr gut an die tollen Regatten vor mittlerweile fast 40 Jahren erinnern,…
Liebe Regatta-Ausrichter, eine gute Entscheidung. Ich hoffe, dass es dann in 2027 richtig los geht.
Von der nervenden Luffe 37: Leider ist uns der Topwirbel am Code O abgerissen - Segel nicht mehr rollbar, dann…
Mein Name ist Hans Vollertsen. Ich hatte mit dem DMYV Prüfungszentrum Schleswig-Holstein telefoniert, weil ich am 30.03.2025 an der Prüfung…
Mein Name ist Hans Vollertsen. Ich hatte mit dem DMYV Prüfungszentrum Schleswig-Holstein telefoniert, weil ich am 30.03.2025 an der Prüfung…