Flensburger Förde Finale 2026 wird verschoben

Premiere soll 2027 umso stärker starten

Ein neues Regattaformat für die gesamte Förde stößt auf großes Interesse

Die Premiere des Flensburger Förde Finales wird nicht wie geplant im Jahr 2026 stattfinden. Die Initiatoren, der Yacht-Club Langballigau (YCLL), der Flensburger Segel-Club (FSC) und der Flensborg Yacht Club (FYC), haben sich gemeinsam dazu entschieden, die Veranstaltung auf 2027 zu verschieben.

Ausschlaggebend für diese Entscheidung sind mehrere kurzfristige Ausfälle in potenziellen Teams, insbesondere durch Mastschäden und damit verbundene Ausfälle von Booten. Dadurch kann die für das neue Format erforderliche Zahl konkurrenzfähiger Mannschaften nicht erreicht werden. Ein sportlich aussagekräftiger Wettbewerb, der den eigenen Ansprüchen an Fairness und Qualität gerecht wird, wäre unter diesen Umständen nicht gewährleistet.

Die Entscheidung fällt den Organisatoren nicht leicht, denn das Konzept des Flensburger Förde Finales hat bereits im Vorfeld viel positive Resonanz erfahren. Das neue Event soll als gemeinsamer Saisonhöhepunkt der Förde-Seglerinnen und -Segler etabliert werden und den Vereinssport auf der Flensburger Förde in den Mittelpunkt stellen.

Das Besondere am Flensburger Förde Finale: In Anlehnung an den legendären Admiral’s Cup treten die Vereine nicht mit einzelnen Yachten, sondern mit Drei-Boot-Teams unterschiedlicher Größenklassen gegeneinander an. Im direkten Vergleich wird ermittelt, welcher Verein sich den Titel „Meister der Flensburger Förde“ sichern kann.

Von Beginn an war das Projekt ausdrücklich als gemeinsame Initiative der gesamten Fördegemeinschaft gedacht. Obwohl die Konzeption maßgeblich vom YCLL, FSC und FYC vorangetrieben wurde, versteht sich das Flensburger Förde Finale ausdrücklich nicht als geschlossene Veranstaltung einzelner Clubs. Im Gegenteil: Die aktive organisatorische, sportliche und konzeptionelle Mitwirkung aller Vereine entlang der Flensburger Förde auf deutscher wie auf dänischer Seite ist ausdrücklich erwünscht.

Die gewonnene Zeit bis zur geplanten Austragung 2027 wollen die Initiatoren nutzen, um weitere Vereine einzubinden und das Format gemeinsam weiterzuentwickeln. Bereits im kommenden Winter werden interessierten Clubs und Seglerinnen und Seglern die Ideen und Details des Regattakonzepts bei Clubabenden und Informationsveranstaltungen vorgestellt.

Das Orga-Team dazu: „Die große Resonanz zeigt uns, dass der Wunsch nach einem gemeinsamen Saisonfinale der Fördevereine vorhanden ist. Deshalb verstehen wir die Verschiebung nicht als Rückschritt, sondern als Chance, die Premiere 2027 auf eine noch breitere Basis zu stellen und ein sportliches Highlight zu schaffen, das der Begeisterung für den Segelsport auf der Flensburger Förde gerecht wird.“

Die Organisatoren blladen bereits heute alle interessierten Vereine ein, sich an der weiteren Entwicklung des Flensburger Förde Finales zu beteiligen.

Flensburger Förde Finale 2027 – von der Förde, für die Förde.

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