Langballigauer treiben Schwäne an

Kaum eines dieser Boote paßt in den Hafen von Langballigau. Sehen tut man sie meist nur in großen Häfen oder wenn sie einem auf dem Wasser die Sonne oder den Wind beim Vorbeirauschen nehmen: Die Rede ist von den finnischen Swan Yachten aus Pietassari. Doch was haben diese Boote dann mit dem YCLL zu tun?

Alle zwei Jahre treffen sich die Swans zum Stelldichein in Flensburg und nutzen die Fördewoche des FSC für ihren SWAN Baltic Sea Challenge. Dieses Jahr mit besonderer Aufmerksamkeit, hat die Agency von Nautor Swan doch jetzt einen neuen Inhaber. So reiste sogar eine Swan aus Finnland an und reihte sich in die 16-Boote Riege der deutschen und dänischen Swans ein. Eine weitere kam vom Mittelmeer hoch nach Flensburg.

Große Boote brauchen Crew. Und Langballigauer segeln bekanntlich gerne Regatten. So haben sich einige von uns auf drei Booten verteilt und sich dort nicht als Ballast herumfahren lassen, sondern an den Winschen gedreht. Mit Erfolg: Alle Swans mit Langballigauer Crew fuhren Topergebnisse ein. Stefan Voss (Dogmatix/ Jalla Jalla) begleitete als Segelmacher Jan Opländer, den neuen  Chef von Nautor Swan Deutschland auf dessen Swan 54 Katima. Timo Erps (Crew auf Kuddeldaddeldu), Jochen-P. Kunze, Paul Graeper und Howie Hansen (alle von der Sophus) unterstützen den Eckernförder Reeder Ole Marten mit seiner im Tourenmodus mit Rollgross antretenden Gaudii2. Und Uwe Berthold kurbelte mit Matze Thiele (beide Alter Schwede) und Peter Weber (Thiassi) auf der Big easy.

Die Yachten absolvierten unter Starkwindbedingungen lange Bahnkurse in der Innen- und Aussenförde bis nach Sonderburg, teilweise begleitet von anderen großen Rennyachten, wie den FSC-12er Sphinx, Die 83 Fuss Calypso, eine Brenta 60  sowie die von der Sydbank-Crew verstärkte X-612 Sol air von Sven Anderssen.

Gaudii 2 gewann den Baltic Swan Challenge als zweitkleinstes Boot in der großen Gruppe. Katima folgte auf den 2. Platz und Big easy auf den Dritten. Die nachfolgenden Boote waren nicht mit Seglern aus Langballigau besetzt. Soviel zum Niveau der Segler vom YCLL.

Bilder: Wir danken Sven Jürgensen/FOTO & meer GmbH

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